Hierbei handelt es sich um ein fahrzeugspezifisches Gutachten. Es ist eine Anbau-Abnahme nach § 19.3 (STVZO) erforderlich. Diese ist bei jeder Prüfstation ohne Probleme möglich. In Österreich braucht man nur zu einer Landesprüfstelle fahren und sich den Anbau von einer Fachwerkstatt bestätigen lassen. das ist ähnlich einem Teilegutachten. Nur im Bereich der STVZO (Deutschland) ist eine Eintragung nicht erforderlich. Meist zu finden bei Seitenschweller und Heckstoßstangen. In Österreich muß es trotzdem eingetragen werden aber man braucht nur zu einer Landesprüfstelle fahren und sich den Anbau von einer Fachwerkstatt bestätigen lassen. Hierbei handelt es sich um eintragungsfreie Teil. Das findet man meistens bei Spiegel, Auspuff und Beleuchtungsteilen. Ein Vorfahren beim TÜV-Prüfer ist nicht erforderlich.Die mitgelieferten Papiere müssen im Fahrzeug mitgeführt werden. Eine Materialbestätigung bewertet nur die Qualität des verwendeten Materials, nicht seine spezifische Funktion an einem speziellen Fahrzeug. Soll ein Produkt mit dieser Bestätigung eingetragen werden, ist eine Einzelabnahme nach §21 (StVZO) zwingend erforderlich. Die Eintragung liegt im Ermessensbereich des jeweiligen TÜV-Prüfers. In Österreich muß das Teil einem sachverständigen oder Gutachter vorgeführt werden. Dieser prüft den Anbau und ob das Teil auch richtig und ausreichend befestigt ist. Viele der heute angebotenen Spoiler werden aus GFK (Glasfaserkunststoff), ABS und PU-RIM hergestellt. Leider werden immer mehr Kopien verkauft, die rein optisch nur schwer vom Original zu unterscheiden sind. Im ersten Moment sind viele Kunden zu recht verwirrt, da scheinbar die gleichen Teile zu den verschiedensten Preisen angeboten werden.Meist viel günstiger als das Original. Aber ACHTUNG: die Ersparnisse beim Kauf von Kopien sind schnell dahin, weil produktionsbedingt (aufgrund von Schrumpfungen bis zu 8% beim Aushärten des GFKs) die Passform der Kopien leidet. Das bedeutet im besten Fall eine stundenlange Anpassung der Teile. Einige der angebotenen Spoiler passen jedoch überhaupt nicht. Ebenso wird bei Kopien häufig eine zu dünne Fasermatte verwendet, was zum Verdrehen und im schlimmsten Fall zum Reißen des Bauteiles schon vor der Montage führt. Ferner verwenden Raubkopierer sehr gern billiges, sprödes und minderwertiges Harz zum Laminieren.(Wandstärken bis zu 1 cm und steife nicht elastische Bauteile) Dies hat zur Folge, dass die Teile nach dem Lackieren bzw. Trocknen Blasen werfen. Wir können Ihnen an dieser Stelle nur von Kopien abraten.
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